Die Huf-Expertin

Kerstin Kabus

Irgendwann hatte ich das Gefühl: Es fehlt Stabilität von unten.

Gracy entwickelte sich im Training immer weiter. Und trotzdem gab es einen Punkt, an dem ich immer wieder hängen blieb; vor allem ihre Schulter ließ mich nicht los.
Parallel bekam ich während meiner Horse-Tensegrity-Ausbildung immer mehr Impulse rund um den Huf und begann genauer hinzusehen, sodass irgendwann für mich klar war: Ich möchte verstehen, was unter meinem Pferd passiert. Also begann ich, Gracys Hufe selbst zu bearbeiten und startete mein Huf-Coaching bei Kerstin.

Und Gracy war dafür definitiv kein einfaches Lehrpferd. Ihre körperlichen Dysfunktionen spiegelten sich auch in ihren Hufen wider: Starke Asymmetrien, unterschiedliche Situationen an jedem einzelnen Huf – und damit immer wieder die Frage: Was braucht genau dieser Huf an genau diesem Pferd? Genau dieses Verständnis entwickle ich gerade gemeinsam mit Kerstin und unsere Zusammenarbeit geht inzwischen in beide Richtungen:
Wir schauen auf Gracy aus Sicht der Hufe und des Trainings, gleichzeitig durfte ich Kerstins eigenes Pferd aus meinem Trainingsblick heraus betrachten.
So bringen wir unsere beiden Fachbereiche immer wieder zusammen: Was verändert der Huf im Körper und in der Bewegung? Und was erzählt uns das Training wiederum über den Huf?
Kerstin ist Ausbilderin am LTZ, mehrfache Buchautorin und bringt einen enormen fachlichen Hintergrund rund um den Huf mit.
Aus unserem fachlichen Austausch ist inzwischen auch ein gemeinsamer Artikel über Hufe und Reha für eine Fachzeitschrift entstanden (https://crystal-verlag.com/produkt/natural-horse-65-rehabilitation-und-beziehung/)
Und ich selbst? Bin mittendrin im Lernprozess.
Aus meinem Bauchgefühl wird Stück für Stück Verständnis für eine weitere Ebene meines Trainings.

Die Huf-Expertin

Kerstin Kabus

Hufe verstehen. Zusammenhänge erkennen. Selbst sicher handeln.

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